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Kunststück revisited

Neuigkeiten aus unserem Lieblingsland: nein, es geht nicht um das neueste Exponat des isländischen Penismuseums, sondern um einen Zwischenfall, der sich Anfang des Monats in der National Gallery of Art in Washington D.C. abgespielte. Die 53jährige Susan Burns hat versucht, das Bild „Zwei Tahitianerinnen“ von Paul Gauguin von der Wand zu reißen, und anschließend mit ihrer Faust darauf eingeschlagen.

Ein Acrylschutz konnte größere Schäden verhindern. Burns wurde festgenommen und von der Polizei befragt, warum sie versucht hatte, das Bild zu zerstören:

“I feel that Gauguin is evil. He has nudity and is bad for the children. He has two women in the painting and it’s very homosexual. I was trying to remove it. I think it should be burned. I am from the American CIA and I have a radio in my head. I am going to kill you.”

Yeah…right.

Damit so etwas schreckliches nicht wieder vorkommt, hat Flavorwire kurzerhand ein paar Zensurvorschläge wie diesen vorgelegt:

Machen wir im Heft jetzt dann auch so, oder? Es muss ja auch wirklich mal einer an die Kinder denken.

1 Kommentar

  1. Apropos Lieblingsland,
    verglichen mit Australien herrscht in den USA wohl eine noch relativ liberale Sexualmoral. In Australien nämlich ist Pornographie mit flachbrüstigen Frauen verboten, solche fördere angeblich Pädophilie. Pornographie mit weiblicher Ejakulation ist dort ebenfalls verboten, diese sei angeblich eine Form des Urinierens, dessen pornographische Darstellung auch verboten ist.

    Nachzulesen hier:
    http://stevenclark.com.au/2010/01/31/australian-law-a-cup-pornography-the-big-o/