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Was ist eigentlich abartig?

Simone Schönfuß, zu Gast in der Talkshow Riverboat, redet über ihr Buch „Laut und deutlich“, in dem Sie aus Ihrer Zeit als Domina berichtet. Und Jan Hofer kommentiert: „müssen wir eigentlich alle Abartigkeiten in dieser Gesellschaft akzeptieren?“.

Da fragt man sich schon, wer hier abartig ist. Nicht das ich mich gern auspeitschen lassen würde (selbst wenn, würde ich es hier bestimmt nicht sagen!), aber sogar Jürgen Fliege fand nur Lob für diese therapeutisch notwendige und ehrwürdige Tätigkeit. An Hofer ein dreifaches „Pfui! Pfui! Pfui!“.

1 Kommentar

  1. Ich kann hier nur sagen: so sind sie die vielen, die alles ins abartige ziehen, weil sie „es“ nicht tun, nicht wollen, vielleicht aber auch gar nicht dürfen. Selber halte ich nicht viel von SM oder Dominaspielen. Ich denke aber, dass es Platz für genau diese Spielarten der Lust geben muss.

    Wer sich ein wenig mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der wird sich ganz schnell zurücknehmen, wenn es um die Schubfächer wie „abartig“ oder „pervers“ geht. Jede Gesellschaft hat ihre Moral und wird damit glücklich … oder auch nicht. Meine Frau und ich gönnen uns hin und wieder den einen oder anderen Abend im Swingerclub ohne fremd zu vögeln. Einfach, weil es uns Spaß macht den fremden Pärchen beim Sex zuzuschauen, zuzuhören und hin und wieder auch anzufassen und angefasst zu werden. Dass wir uns da i einer Grauzone befinden wissen wir… und so verhalten wir uns auch. Es ist traurig… aber wohl nicht zu ändern.

    Macht doch mal ein Thema für das Feigenblatt. Wer hat Erfahrungen und wie ist es ihm ergangen. Bis dann… Ronald