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Verhütung mit (und ohne) Gottes Segen

Wieder einmal rettet das Titanic Magazin Leben: Verhütung mit Gottes Segen, maßgeschneidert:

In Berlin wurde das Thema vergangene Woche etwas ernsthafter behandelt. Ein neues Mahnmal mitten im Stadtteil Schöneberg soll daran erinnern, dass Aids überall ist – und weder auf Geschlecht noch auf ethische Zugehörigkeit oder sexuelle Orientierung Rücksicht nimmt.

Gesponsert wurde die Stele von Pjur und Berlinpositiv e.v.

Einen weiteren sehr klugen Kommentar zu diesem Thema hat Mademoiselle Nocturne geschrieben:

Das frustrierende dabei ist ganz einfach, dass das Kondom zwar zum kleinen 1×1 des Sexuallebens gehört, es gerade für Jugendliche, die neu anfangen eine coole Sache ist, man überall mit „Gib AIDS keine Chance“-Plakaten konfrontiert wird, es sich beim Gummi aber dennoch um kein Utensil handelt, welches ordentlich in das Sexleben integriert ist. Gummi überziehen = Unterbrechung. Muss das so? Nichts muss! Ich bin da zwar auch noch nicht so weit mit, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es eine Möglichkeit gibt, auch dem Gummi eine sinnliche Komponente beizumessen, statt es als Störfaktor zu deklarieren.

So wahr.
Hier gibts den ganzen Artikel.

Hoffentlich hat Durex auch dieses Jahr wieder Winterzauber im Sortiment.

via: Pornoanwalt und Les Petits Plaisirs

1 Kommentar

  1. Oh man, dass ist ja mal wirklich wieder ein Oberklopfer :D!
    Zu der Bittschrift weiß ich gar nicht, was ich (noch) sagen sollte!?

    Zum Kommentar von Mlle Nocturne: Mittlerweile wird uns die Benutzung ja schon soweit infiltriert, dass Sex von Heranwachsenden eben gänzlich als gefährlich wahrgenommen oder es ganz außer Acht gelassen wird.
    Vielleicht sollte man auch mal über eine Weiterentwicklung des Kondoms in Sachen Fühlfaktor bei gleicher Effizienz nachdenken! Denn Sicherheit und Spass sollten sich hierbei in keinem Fall ausschließen!

    beste Grüße

    Nightbloom.de