Das aktuelle Feigenblatt

Frauen sind wunderbar - und manchmal auch sehr kompliziert. Das neue Feigenblatt versucht sich als Frauenversteher, zeigt Bilder der Weiblichkeit ohne Klischees, schreibt Liebeserklärungen in sinnlichen Geschichten - und sucht nach starken Gegenspielern für das wahre starke Geschlecht.
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Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Theresa

Stöhnen für die Kunst

“Onanie, verlass mich nie” soll angeblich Heinrich Heine gesagt haben. Auch wenn man meinen könnte, wir das Thema inzwischen hinreichend erforscht, hier noch ein interessantes Fundstück zum Thema Selfmade-Sex und Schmuddelfilm.

Der Videokünstler und Photograph Robbie Cooper versucht in seiner “Immersion”-Serie zu erfassen, inwieweit Menschen von digitalen Realitäten überprägt werden. Nachdem er 2004 eine Photoserie von Online-Avataren und ihren Offline-Alter Egos veröffentlichte, filmte er 2008 Kinder beim Zocken gewaltverherrlichender Videogames. (Sehr sehenswert)

Für die letztjährige “Wallpaper”-Ausgabe zum Thema Sex portraitierte Robbie Cooper Menschen unterschiedlichen Alters und sexueller Orientierung zum Thema Pornographie.

Das Ergebnis ist teils überraschend, teils ästhetisch und stellenweise sehr intim: Cooper geht nicht nur darauf ein, wie die Interviewten erstmals Zugang zu Pornographie hatten und wie sie dadurch in ihrer sexuellen Entwicklung beeinflusst wurden, sondern filmt auch, was mit ihnen passiert, wenn sie einen (zuvor selbst ausgewählten) Film ansehen.


Viel Spaß beim Voyeur spielen – hier gehts zum Film: Immersion-The Porn Project

via: Sex in Art auf Facebook

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Theresa

Traummänner

Geneigte LeserInnenschaft, ich weiß ja nicht wie´s Ihnen geht, aber: Ich mag Männer.
Ich mag die Geräusche, die sie morgens beim Aufwachen machen, ich mag ihre Lernfähigkeit (NSFW, aber meiner Meinung nach Pflichtlektüre für den Aufklärungsunterricht), ich mag Bärte und am allerliebsten mag ich es, wenn Männer niedliche Dinge tun, bei denen sie großartig aussehen.

Dass das nicht nur mir so geht, können Sie herausfinden, wenn Sie “Guys with Iphones” in die Suchmaschine ihres Vertrauens eingeben. Wenn Sie das am Arbeitsplatz tun wollen, ist das dann hinterher nicht meine Schuld.

Bleiben wir also bei purer, destillierter Niedlichkeit: Bei Männern und Muschis. Ein Blog über niedliche Männer und niedliche Miezis – wozu das denn? Because there is a serious shortage of cute Boys with Cats, wie auch die Autorin des Blogs feststellen musste.

Das sind übrigens Luca und Andy, die sich eine ganze Woche lang nicht gesehen haben. Falls Sie mehr so der Hunde-Mensch sind, googlen Sie Hot Guys holding cute Puppies (und machen Sie sich selbst ein Bild davon, ob diese Seite nun rassistisch ist, wie Kommentator/in A.B. meint)

Und allen, die jetzt noch keinen epileptischen Zuckerschock inklusive symptomatischer Grunz- und Quietschgeräusche erlitten haben, seien Typen mit Bart, die Cupcakes essen ans Herz gelegt.

Sinnfrei, aber komplett existenzberechtigt. Traummänner, bleibt so schön. Die Welt braucht euch.

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Theresa

Echte Kurven, Teil Drei

Tja, Zeiten ändern sich – Schönheitsideal anno 1922.

via: Echte Männer stehen auf Kurven, nicht auf Knochen

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Theresa

Christinas Vagina

Voller Begeisterung Entsetzen hab ich eben festgestellt, dass es in diesem Blog schon ganze zwei Artikel von mit und über Britney Spears gibt – um der geneigten Leserschaft nun auch noch Frau Aguilera aufs Auge zu drücken.

Aber hey – kann ich was dafür, wenn Miss Dirrrrty ein Lied über Oralverkehr, nein pardon jetzt kommt das Besondere: Cunnilingus – vom Stapel lässt?
Viel Spaß beim jetzt – schon – Sommerhit der Herzen, äh, Vulvas – und sagen Sie hinterher in der Dorfdisco, wenn die minderjährigen Nachwuchsfräuleins das mitkreischen, nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

Während wir diesen Ausbund an poppiger Catchyness mal auf uns wirken lassen, ein paar Anmerkungen am Rande zu den Lyrics:

“All the Boys think it´s cake, when they taste my – woohoo – you don´t even need a plate, just your face, ha!”

Äh ja, das passiert mir zugegebenermaßen auch ständig.

Weiter im Text: “I let you get a little closer, even though I ain´t supposed to” – denn Oralverkehr ist eine dirrty und verbotene Angelegenheit, die an anderer Stelle auch Aguileras Mama verbieten würde, wenn sie denn davon wüsste.

Zum Glück gibt es Alkohol: “I´m a little tipsy, play along with me”
Problematisch irgendwie, oder?

Besinnen wir uns also lieber auf das große Ganze, anstatt uns an den Details aufzuhängen. Das primäre weibliche Geschlechtsorgan ist ein wundervolles, höchst besingenswertes Sujet. Ja, geleckt werden ist super. (Auch nüchtern.) Ja, wir stehen drauf und sollten es einfordern, wie Männer das schließlich seit Jahrtausenden (oder so) tun. Woo-ho!

via: Naked Love

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Herbert Braun

Eine Frage an die Männer

Frauen sind wundervoll, aber manchmal auch ganz schön anstrengend. Für unsere kommende Feigenblatt-Ausgabe würde ich gern von Ihnen, liebe Geschlechtsgenossen, wissen: Was genau finden Sie an Frauen begehrenswert? Und was nervt Sie?
umfrage@feigenblatt-magazin.de

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Anja Braun

Eine Frage an die Frauen

Weibliche Sexualität ist ja manchmal etwas kompliziert – zumindest für die Männer. Und manchmal fällt es schwer, ihm beizubringen, dass er im Bett was falsch macht. Deswegen für das kommende Feigenblatt unsere Frage an die Leserinnen:
Was wollten Sie Männern in puncto Sex schon immer klarmachen, ein für allemal?
umfrage@feigenblatt-magazin.de

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Theresa

Schöner fühlen

Was machen eigentlich Blinde, die vom Vulva-Parfum die Nase voll haben, sämtliche Audiopornos schon kennen und jetzt etwas handfesteres in punkto Erotik wollen?

Ganz einfach. Sie bestellen Tactile Mind.

Die haptische Erfahrung auf Braillepapier hat zwar einen happigen Preis – ein einzelnes Bild kostet 25 US-Dollar, der komplette Bildband 225 – ist, so die kanadischen Erfinderin Lisa Murphy, bislang jedoch einzigartig.

Wie war das gleich? Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für das Auge unsichtbar? Oder so ähnlich.

via: exite

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Theresa

Jetzt nicht, Schatz

Stehen Sie in letzter Zeit ziemlich unter Druck? Sind Sie verspannt? Leiden Sie unter Schlafstörungen, Herzrasen oder fühlen Sie sich ausgelaugt?

Ja? Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem stressigen Leben. Haben wir ja irgendwie alle – unterschiedlich ist nur, wie wir damit umgehen.

Russen zum Beispiel gehen lieber zigaretterauchend mit ihren Kumpels in die Kirche, als eine Entspannungsnummer zu schieben.

So ähnlich wie Amerikanerinnen unter Dreißig übrigens auch.

Komplett kontraproduktiv – findet zumindest der Brasilianische Gesundheitsminister. Der rät dem Volk nämlich in einem offiziellen Statement zu regelmäßigem (geschütztem!) Geschlechtsverkehr, um Blutdruck und Cholesterinwerte niedrig zu halten.

In Österreich wird das ja seit jeher pragmatischer gehandhabt – ist doch sowieso alles irgendwie dasselbe…

via: Fefe´s Blog

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