Erotikmagazin Feigenblatt – Magazin für Erotisches. Das erotische Kulturmagazin für Frauen und Paare
Das aktuelle Feigenblatt
Leidenschaft, Verzückung und Seligkeit: Sex und Religion haben manches gemeinsam, sind sich aber oft spinnefeind. Das Feigenblatt geht dem Verhältnis zwischen Glaube und Lust auf den Grund und wirft einen Blick auf andere religiöse Traditionen. Jetzt reinblättern ...
Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurzgeschichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kulturmagazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.
“Die freien Menschen lieben. Doch nur für Sekunden. Sie lieben nicht auf den ersten, sondern auf den letzten Blick. Sie vergöttern den Passanten, die Passantin. Seit Jahren haben sie nur noch Passanten geliebt. Für keinen, der unbewegt vor ihnen steht, empfinden sie solche Leidenschaft. Je schneller die Schritte des Passanten, je verschlossener sein Blick – je reiner sein Passantensein – desto größer ist die Liebe der freien Menschen. Ihre Liebe ist, im Wortsinn, vorübergehend.” Ertappt, Sven Hillenkamp!
So mach ich es bekanntlich auch gerne, und in London und New York entwickelt sich daraus gerade ein ebenso charmanter wie gruseliger Hype:
Bei tubecrush.net fotografieren Anonyme das hinreißende Gegenüber in der Ubahn und lassen sich online über seine Anbetungswürdigkeit aus. Verstößt gegen sämtliche Persönlichkeitsrechte (Recht am eigenen Bild, anyone?) – und würden nun Männer hübsche Frauen ablichten und anschließend ihre Tastatur vollsabbern, gäbs garantiert feministische Aufschreie – aber hey…
ist er nicht süß? Wie er so klug sein kleines Buch liest? Tanzende Hunde und gekraulte kleine Eulen hat schließlich auch niemand vorher gefragt. Von den mir vollkommen unbegreiflicherweise omnipräsenten traurigen Kindern ganz zu schweigen.
Zwischen Feigenblatt-Redaktionsschluss, Umzugsstress und Weihnachten hat es die Gesundheit der Büro-Besetzung leider ein wenig erwischt (keine Sorge, nichts Ernstes). Daher ist die Feigenblatt-Redaktion bis Neujahr nur unregelmäßig besetzt. Telefonisch sind wir derzeit nicht gut erreichbar, Mails rufen wir ab, können uns jedoch nur um dringende Probleme kümmern.
Bestellungen und Abo-Aufträge, die in den letzten Tagen bei uns eingegangen sind, werden wir aber bis Weihnachten versenden – versprochen.
Jahresrückblicke gibt es dieser Tage ja einige, der schönste kommt von der Sexklinik und reicht „Aliaa – Ägyptens nackte BlogRebellin“ bis „Zoomorphismus & der Wall Street Banker“ – weil jede Zeit den Sex hat, den sie verdient. Unsere anscheinend zum Beispiel den chinesischen Spermasammelautomat.
Gerade in der Prüfungsphase kann einem der, äh, Leistungsdruck an der Uni ja schon mal zu viel werden – wie allerdings der Boden im Herrenklo der University of St.Andrews so ausschaut, will ich dann doch lieber nicht ganz so genau wissen. Beim fleißigen Studieren sprudeln wohl nicht nur die Ideen…
Besser spät als nie – wir suchen noch Texte für die kommende Ausgabe. Vielleicht hat jemand noch was im Archiv?
Wenn im Film ständig »oh Gott« gerufen wird, geht es wahrscheinlich nicht um Religion – vermutlich läuft ein Porno. Sex und Religion gelten zumindest in der europäischen Kultur traditionell als
Bekanntlich lebt der Mensch ja vom Porno nicht allein, deswegen habe ich es mir das restliche Wochenende nicht ganz so hardcore gegeben wie an Tag Eins - dafür war ich Freitag noch beim DIY FEMINIST PORN WORKSHOP der wunderbaren Jennifer Lyon Bell, die ich auch für meine Diplomarbeit interviewen
Die Tageszeitung “Die Welt” befeuert gerade einen Streit, der sich um das Unternehmen Weltbild in den letzten Jahren hochgeschaukelt hat. Weltbild, angeblich der größte deutsche Buchhändler (meiner Meinung nach sind Amazon und Thalia größer, aber was soll’s), gehört zu 100 Prozent der katholischen Kirche, benimmt sich aber nicht so. Trotz