
Psssst!
Your secret from Jean-Sebastien Monzani on Vimeo.
via: Stylespion
Frauen sind wunderbar - und manchmal auch sehr kompliziert. Das neue Feigenblatt versucht sich als Frauenversteher, zeigt Bilder der Weiblichkeit ohne Klischees, schreibt Liebeserklärungen in sinnlichen Geschichten - und sucht nach starken Gegenspielern für das wahre starke Geschlecht.
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Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurzgeschichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kulturmagazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Your secret from Jean-Sebastien Monzani on Vimeo.
via: Stylespion

Für das Feigenblatt Nr. 21 zum Thema “Zwischen den Ufern” suchen wir noch Beiträge. Hier der Ausschreibungstext:
Nur eines von 23 Chromosomenpaaren unterscheidet Männlein und Weiblein – kein Wunder, dass die sexuellen Neigungen manchmal in eine andere Richtung laufen als üblich. Was der eine als pubertäres Experiment im Ferienlager auslebt, erfährt der andere als existenzielle Krise im Erwachsenenalter. Sind wir vielleicht alle in Wahrheit bisexuell? Wie männlich sind Frauen, wie weiblich Männer? Und warum ist Homosexualität vor allem bei Männern so ein Tabu?
Das Feigenblatt sucht bis 15. August Erfahrungen und Erfindungen über Grenzgänge zwischen den Geschlechtern. Außerdem im Heft: ein Special über handgemachte Sexspielzeuge und andere Lustbringer.
Schicken Sie Ihren Text (nicht länger als 25.000 Zeichen) an texte@feigenblatt-magazin.de, Einsendeschluss ist der 15. August.

Das kommt dann vom vielen Cinderella schauen, respektive Schwänzel und Gretel beziehungsweise Schneeflittchens Rückkehr.
(Klick für größeres Bild)
Dass das mit den Pornos alles Blödsinn ist, ist uns vielleicht schon das ein- oder andere Mal aufgefallen. Aber hier: 7 Classic Disney Movies based on R-Rated Stories – und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage und wenn sie nicht ermordet, amputiert oder noch im Grab missbraucht wurden, leben sie auch heute noch.
Hachja. Dann vielleicht doch lieber Schwanz im Glück.
via: Erika Lust´s Blog

Haben Sie schon Shrek 4 gesehen? Nein? Macht absolut gar nichts. Wie in jedem Teil einer der seltenen Lichtblicke: die drei deutschen Schweinchen.
Was das jetzt mit Sex zu tun hat? Richtig: Absolut nichts. Außer Sie sind besorgte paranoide amerikanische Eltern mit Fluchtinnitus. Die bilden sich nämlich ein, die Schweinchen würden – in der Happymealspielzeugversion straight outta Hell quasi- total schweinische Sachen sagen.
Mit dem Überpiepsen ist das ja jetzt tatsächlich auch schwer zu sagen, aber, really? Pussy Pork? Schweinefleischmumu? Was auch immer uns das sagen soll: Vielleicht wärs besser, den lieben Kleinen statt dem Happy Meal was selbstgekochtes vorzusetzen – dann gerät man erst gar nicht in so gravierende Konflikte wie diesen hier.
via: Jezebel

Großartige Nachrichten für alle, die vergangenes Jahr nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sprich: zur Ausstellung The Porn Identity: Expeditionen in die Dunkelzone in Wien waren: Die Kunsthalle Wien stellt auf ihrer Homepage den Ausstellungskatalog zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Porno, sagt man, ist das, wobei wir uns nicht erwischen lassen wollen. Und doch ist Porno überall. Pornografie erobert den Mainstream und boomt in den Nischen, findet sich im Alltag, im Pop und in der Kunst. Die „Pornetration“ hat die Medien erfasst, die in ihrem voyeuristischen Charakter und ihrer Gier nach körperlichen Zeichen von Erregung selbst pornografisch agieren – immer auf der Suche nach Tabus, die es auszureizen, zu brechen und dabei doch zu erhalten gilt.
Hier gehts zum Download (muss ich dazu schreiben, dass das NSFW ist?) – wer sich nach der Expedition in die Dunkelzone ein bisschen schmutzig fühlt, kann sich hier noch ein paar andere Kataloge anschauen. Ist ja alles Kunst und so.
via rebel:art

Genauer gesagt, ein akuter Fall von: What the Fuck, Alter. Das Niveau hyperventiliert und ist dem Tode nahe – so tun Sie doch was, Herr Doktor!
Ja, was Sie hier sehen, ist Werbung – für High-End-Displays von Röntgengeräten. Der Pin-Up-Kalender zeigt zwölf bezaubernde, äh, Skelette – und wurde, so steht es überliefert, auch eher so an männliche Ärzte verteilt.
Erinnert irgendwie stark an den Victorias Secret Spot von neulich – und daran, dringend den Orthopäden zu wechseln, wenn man beim nächsten Checkup von einer klapprigen Miss August angeflirtet wird. Nekrophilie vs Gothromantik vs Magerwahn vs billige Herrenwitzchen – whatever happened to good old “Ich will dich mit Haut und Haar?”
Danke, aber: nein Danke.
via: Nerdcore

Heftinhalt:
Außerdem macht sich die neue Erophil-Literaturkolumne auf die Suche nach einer eigenen Sprache, unser Kunststück gräbt die Venus von Willendorf aus, wir geben Tipps für sinnliche Sommerlektüre vor und Fernsehfilme für Regentage. All das für läppische 5,- Euro – ab 17. Juni im Handel, über unser Bestellformular oder gleich als Abonnement.

Egal ob sie sich, wie ungefähr alle, über die Vuvuzelas aufregen oder stattdessen darüber, dass jeder vierte Mann in Südafrika zugibt, schon mindestens eine Vergewaltigung begangen zu haben – Gründe für Unlust gibt es zahllose.
Doch egal ob der Abwasch, Sorgen oder hormonelle Beschwerden der Grund sind: Das klassische jetzt nicht Schatz heißt jetzt Weibliche Sexuelle Dysfunktion und wurde als neue Krankheit kategorisiert. In der Tat muss man sich fragen: Ist diese Klassifizierung ein großartiger Schritt in Richtung mehr Verständnis für den weiblichen Körper und sein Zusammenspiel mit der Psyche? Oder handelt es sich lediglich um einen geschickten Coup der Werbewirtschaft?
Wie dem auch sei: zur Entdeckung der Krankheit soll jedenfalls praktischerweise bald ein Heilmittel hinterhergeschickt werden: das “rosa Viagra” war ursprünglich als Antidepressivum konzipiert – sein Wirkstoff Flibaserin wirkt wie die meisten Psychopharmaka an den Serotoninrezeptoren im Gehirn. Als solcher erwies er sich als absolut wirkungslos, doch die Patientinnen stellten fest, dass durch die Einnahme ihr Lustpotential erheblich stieg.

(Das Bild stammt übrigens aus dem Bildband “Players” von Rick Day – yum yum)
Die Story kommt einem irgendwie bekannt vor – auch das “klassische” Viagra war ursprünglich gegen Herzprobleme konzipiert worden. Bei den Testpersonen des “rosa Viagra” stiegen die befriedigenden (schön, dass das extra erwähnt wird, Qualität vor Quantität und so) Sexualkontakte jedenfalls signifikant an – von 2,8 auf 4,5 pro Monat. Im Gegensatz zum klassischen Viagra muss die Frauenpille täglich eingenommen werden um zu wirken – bislang bekannte Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Erschöpfung und Angstzustände.
Ein weiterer Unterschied zur blauen Pille: Viagra wirkt, wenn Männer wollen, aber nicht können – Flibaserin dagegen bei Frauen, die nicht wollen. Dass zeigt einerseits (wir ahnten es alle bereits) dass bei Frauen die Lust im Kopf passiert – und andererseits, dass das “rosa Viagra” genau dort wirkt.
Und das ist doch irgendwie gruselig. Oder was denken Sie?