Das aktuelle Feigenblatt

Heimliche Küsse, verbotene Berührungen - nichts ist so verführerisch wie fremde Haut. Aber was passiert eigentlich, wenn wir der Versuchung nachgegeben haben? Kann man offen mit dem Seitensprung umgehen, ohne den anderen zu verletzen? Geschichten und Bilder zwischen Lust und Leid.
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Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn - alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Archiv: Standard

Theresa

Alles Kopfsache

Die verblödete Arschkrampe, der Sie neulich in einem Anfall von frühlingshafter Gefühlsduseligkeit ihre Nummer gegeben haben, ruft Sie einfach nicht zurück? Sie möchten die heiße Summse aufreißen die aussieht wie aus MTV? Er könnte etwas größer sein? Schatz mag es ihnen nicht so gern oral machen? Ihre Orgasmen sind irgendwie voll langweilig und nicht so wie im Fernsehen?

Zum Glück gibt es nun die Lösung für all ihre (übrigens zutiefst menschlichen, nein, Sie sind nicht allein) Probleme:
Vergessen Sie “Endlich Rauchfrei ” und “Zehn Kilo weniger in zehn Tagen”, denn Victoria does it better.

Track 1: Sie schaffen das! Track 2: Die Hypnose, so die Produktbeschreibung wird Ihren Körper an seine wahre, sexuelle Weisheit erinnern, die notwendig ist um total multiple Orgasmen zu erlangen. Toll!

Dann klappts auch mit den heißen Schnitten. Die haben nämlich einen Riecher für sexuelle Weisheit. Und für hypnotisierend große Penisse.

Fällt das jetzt unter “sich Dinge schönreden” oder Self-Fulfilling Prophecy? Victoria wischt alle Zweifel hinfort mit einem einfachen “Yes it is true! The mind can dramatically affect the size of your penis, erect and flaccid.” Ja dann…Wahnsinn!

Sobald es “how to erase your credit card bill” oder “how to change the weather into summertime” gibt, bestelle auch ich Victorias Weisheit. Passiert alles im Kopf, Baby.

via: man muss ja nicht immer reden

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Herbert Braun

Wir sind Schmutz, sagt Facebook

Wahrscheinlich haben Sie schon davon gehört, dass Apple bei seinem Online-Shop für iPhone-Anwendungen jetzt noch strenger durchgreift. Seit ein paar Tagen sperrt der Computer- und Telefonhersteller alle iPhone-Apps mit “offen sexuellem Inhalt”. Hunderte von Entwicklern, die ihr Geld mit solchen Anwendungen verdienen, müssen wieder bei null anfangen.
Persönlich habe ich keine große Sympathie für kleine, billig gemachte (und ziemlich harmlose) Anwendungen mit Fotos von strippenden Frauen oder Zeichnungen mit Sexpositionen. Hunderttausende von volljährigen iPhone-Besitzern sahen das anders und kauften diesen Ramsch. Und da wir nicht in einer puritanischen Diktatur leben, sollte dies ihr gutes Recht sein.
Dummerweise sieht es so aus, als machten sich die Hüter von Moral und Anstand gerade daran, uns ihre Regeln aufzuzwingen.
Wir (Anja, Theresa und ich) nutzen privat und beruflich Facebook und haben dort sogar eine Feigenblatt-Fanseite eingerichtet. Facebook bietet auch für kleine Budgets recht interessante Werbemöglichkeiten an, die wir mal ausprobieren wollten. Deshalb habe ich eine kleine Anzeige mit kurzem Text und dem Cover der kommenden Feigenblatt-Ausgabe gebastelt.
Entwurf der Facebook-Werbeanzeige“Das Werben für den Inhalt in Deiner Werbeanzeige ist untersagt”, teilte man mir am nächsten Werktag mit. “Werbeanzeigen für dieses Produkt (…) sind in keiner Form gestattet und können dazu führen, dass Dein Konto gesperrt wird.”
Offenbar habe ich mich schuldig gemacht, “Inhalte für Erwachsene, einschließlich Nacktheit, sexueller Ausdrücke und/oder Bilder, auf denen Personen in Positionen oder bei Handlungen dargestellt werden, die übermäßig suggestiv oder sexuell sind” in die heile Welt der Facebook-Community einzuschmuggeln.
Ja, Facebook, ich bekenne: Ich bin schmutzig. Ich bin Mitherausgeber eines (jetzt müsst ihr ganz stark sein) Erotikmagazins.
Ist es nicht grotesk? Während sich Musikvideos und Werbeanzeigen in sexuell aggressiven Posen überbieten und immer mehr junge Mädchen davon träumen, ihren Körper als Model möglichst teuer zu verkaufen, kämpfen Facebook und Apple für eine Disney-Welt mit Streichelzoo-Charakter. Wahrscheinlich kennen sie Sexualität nur als ekelhaft, schuldbeladen und pornographisch – und in dieser Logik kann man verstehen, dass sie sie abwehren.
Eigentlich können sie einem leidtun, die neuen IT-Puritaner.

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Theresa

Von Möbeln und Menschen

Zu mir oder zu dir? – eine Frage, so alt wie die Menschheit selbst. Wenn sie zum nächsten Mal im Raum steht, und Sie sich einigermaßen sicher sind, dass Ihr Objekt der Begierde (im Folgenden kurz OdB genannt) kein besonders geräumig ausgebautes Kellerabteil in Niederösterreich oder so hat, sagen Sie einfach: Zu dir natürlich, Baby.

Eine fremde Wohnung ist ein fremdes Universum, und aus jeder Ecke springen uns kleine, aber aufschlussreiche Details an. Im Flur stehen Ugg Boots in Größe 43? Obacht Ladies, a) OdB schwul oder b) Sie sind in München.

Klinische Sauberkeit? Was ein Pendant. Das Gegenteil? Iih, du Drecksau.
Die zweite rosa Zahnbürste im Bad – Ich dachte, sie ist deine Ex?
Den Coffeetable schmückt ein Fächer, ja sehr wohl, ein Fächer von Fachjournals?
a) Sie wurden erwartet. b) In welcher analen Phase ist OdB denn hier bitte stecken geblieben?

OdB liest gern? Prima! Mehr als drei volle Regale? Pfuh, kopflastig. Kann sich bestimmt nicht so gehen lassen.
Noch grusliger als überhaupt kein Buch allerdings: OdB liest Paolo Coelho. Rennen Sie. Schnell. Kommt Ihnen jetzt irgendwie gemein und oberflächlich vor? Bitte. Sagen Sie hinterher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.
Auch gern gesehen: Eine Packung dieser unsäglichen Liebeskummer-Pillen auf dem Nachttisch. Hallo, Kompensationsfick! Jeden Tag eine gute Tat.

Aber kommen wir doch mal auf den Punkt: schon mal auf einem Ikeamöbel die Möglichkeiten entdeckt? Nein? Dann sind sie a)sehr reich oder b)sehr asexuell. Alle tun es, auch Hollywood – eine lustige Guerilliakampagne beweists.

Allerdings: schönere Möbel machen den Sex auch nicht besser – das zumindest proklamiert Unhappy Hipsters, ein Blog der Photos aus Designzeitschriften mit neuen Bildunterschriften verschönert.

Und last, but not least suu-per-tolle Neuigkeiten aus dem Hause Beate Uhse: Da gibt es jetzt nicht mehr nur versautes, sondern auch romantische Teelichthalter (hust), Rosenduft für ihre Wohnräume, sexy Eierkocher und bestimmt auch eine Teabagging-Station oder sowas.

Wie sagte Tyler Durden einst so schön: Früher hatten wir Pornohefte durchgeblättert, heute waren es Wohndesign-Kataloge. Ich schätze, dem ist nichts hinzuzufügen.

via Pimpettes, Em and Lo und Mein Kleines Sexblog

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Theresa

Schenken Sie Liebe – versandkostenfrei!

Sind Sie verliebt? Ich bin verliebt.

Violetta hat den Körper einer Primaballerina und das Gesicht einer osteuropäischen Elfe. Sie vereint Anmut, Eleganz und Erbarmungslosigkeit, ist sanft in ihrer Grausamkeit und präzise in jedem einzelnen ihrer Handgriffe.

Aus Violettas schönem Mund kommen Sätze wie “Soooo – jetzt die Bainchänn auseinander, Theresa!”

Violetta sollte dringend als russische Kernphysikerin für den nächsten James Bond Film besetzt werden. Sie referiert über Follikelentfernung, als ginge es um Hegels Phänomenologie des Geistes. Violetta ist meine neue Depiladora und ich möchte nicht mehr ohne sie sein.

Im Hintergrund läuft Soul, es riecht nach Zitrusfrüchten. “Okäy, Theresa, das wird jetzt eine künstlerische Herausforderung!” Zum Valentinstag würden sich viele Frauen ein Herzchen waxen lassen, erzählt Violetta.

Ich finde das ja mal wieder komplett romantisch. Klar, über Behaarung lässt sich streiten – aber ein “Schatz, ich habe grausame Schmerzen erlitten, dafür sehen meine Hoden jetzt nicht mehr aus wie zwei wildgewordene Angorahamster und ich habe es nur für dich getan, weil du die Allertollste bist” kommt doch wesentlich heroischer als so´n oller Strauß Baccara-Rosen. Oder? Oder?

Klar, Valentinstag ist beschissen. Eine seelenlose Erfindung der Floristenindustrie, Romantik aus Gruppenzwang blablablablablablablup. Wir alle kennen die Argumente genervter und enttäuschter Menschen. Und sie haben recht.

Aber mal ehrlich: Fangen Sie ihrem Lebensmenschen jeden Morgen vor dem Frühstück eine frische Maus und legen sie mit den Worten “Fühl mal, ist noch warm” auf den Bettvorleger? Nein? Nein?

Dann auf zu Lidl. Der aktuelle Prospekt, übrigens Ausgabe 06/2010, begeistert mich enorm. “Einfach mal Liebe schenken” rät der Blumenversand auf Seite 10. Sie können zwischen “my Honey” (mit GRATIS) belgischen Pralinen, “my Diva” (übrigens der billigste) und “my Valentine” (Durchmesser 40 cm) wählen. Also hoppi, hoppi! Schenken Sie Liebe – versandkostenfrei!

Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind. Und wenn Sie, die Diva/Honey/Valentine in spe sind, machen Sie ihren Schatz doch mit dem feuerroten Polyesternachthemd von Seite 9 voglwuid. Ist mit 6,99 deutlich billiger, könnte jedoch auch weiterhin kostbare Freizeit kosten, wenn er Ihnen das gruslige Ding (leicht tailliert) so schnell wie möglich vom Leib reißen will – hat schon irgendwer jemals in feuerrotem Polyester ernsthaft gut ausgesehen?

Und jetzt schmeißen Sie bitte den Billigprosecco von Seite 7 aus dem Fenster. Sagen Sie einem Menschen, dass Sie ihn lieben – Haustiere und Spiegelbild zählen auch. Violetta, du bist die beste Depiladora, die ich je hatte! Puh, jetzt ist es raus.

Machen Sie verdammtnochmal ein Mixtape. Schauen Sie sich zusammen den blödesten Kinofilm an, den Sie finden können. (Zeiten ändern dich ist da in der Tat sehr zu empfehlen.)

Packen Sie sich ein Objekt der Begierde und drücken Sie dieses beim Küssen gegen eine nahegelegene Hauswand. Bewerfen Sie sich mit Sushi. Suchen Sie sich eine Violetta in ihrer Stadt und gönnen sich eine gesunde Dosis Schmerz, für die Sie sich anschließend trösten lassen können. Tun Sie, was auch immer Sie am liebsten tun, ob mit Lebensmensch, Objekt der Begierde, ihrem Angorahamster, oder sich selbst. Aber tun Sie´s.

Das Einzige, was noch blöder ist als Valentinstag, ist, ihn krampfhaft zu ignorieren. Also tun Sie, was Sie wollen – aber lassen Sie bitte diese ekligen Pralinen weg.

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Theresa

Neue Weisheiten

Liebesgrüße aus dem Epizentrum des Fremdschämens – also known as: der Cluburlaub. Die dreckigen Details zu meinen drei kurzen, aber heftigen Urlaubslieben (Noah, 3Kommst du mit in die Mini Disco?” // Udo, 81Isch komm von da wo Schallke herkommt!” // Mohammed, 30We get married. You need good man, strrrong, for fuck!“) wollen wir an dieser Stelle mal ausblenden. Wenn Sie denken, ich würde ansonsten nichts tun, außer mir wie ein Kolibri täglich 2/3 meines eigenen Körpergewichts am Buffet einzuverleiben, liegen Sie, hust, zwar nicht gänzlich grundfalsch, aber Sie wissen ja: Sexologen kennen keinen Urlaub!

Deswegen: Die neuesten Erkenntnisse aus der Fachpresse, also known as: lustige bunte Frauenzeitschriften.

Die Myself beispielsweise empfiehlt im Artikel “Schon drin?” den heimischen Personal Computer als ultimatives Sex Toy.

Gut, ist nur so mittel innovativ jetzt. Ganz anders die Glamour, ich muss immer noch lachen: In der Rubrik “Ist es okay..?”, in der die LeserInnen darüber abstimmen, was geht und was nicht, entscheiden sich 94 Prozent der BefragtInnen dagegen, einen alkoholgetränkten Tampon einzuführen um schneller und günstiger in Feierlaune zu kommen, wie es, laut Glamour ja gerade en vogue sei.

Was ich mich jetzt frage: Was machen die restlichen sechs Prozent? Liegen die deliriös und weggetreten in den gynäkologischen Notaufnahmen des Glamour-Verbreitungsradius? Tut das nicht, ehm, ziemlich brennen? Ich will Sie hier ja nicht zu irgendwelchem Blödsinn ermutigen, Ladies – aber sollte sich eine von Ihnen jetzt animiert fühlen, das auszuprobieren, will ich augenblicklich einen Erfahrungsbericht!

Bis dahin bin ich noch ein bisschen skeptisch – wenn das wirklich funktionieren würde, hätte das doch spätestens in den Siebzigern jemand erfunden und publik gemacht, oder etwa nicht?

Ferner proklamiert die Glamour unsere Sex-Wünsche für das Jahr 2010:
55 Prozent der Leserinnen würden lieber auf Sex verzichten, als aufs Küssen, bei den Männern -voll unromantisch, war ja mal wieder klar- lediglich 28 Prozent. Dafür wollen 68 Prozent der Weibchen lieber einen Partner, der auf Fesselspiele und SM steht, als einen, der im Bett nie einen Mucks von sich gibt. Also: Mund auf, Männer!
Die würden dafür lieber ein Jahr auf Sex verzichten, als ihre Freunde zu sehen (67 Prozent), bis vierzig großartigen Sex haben und dann sterben (71 Prozent) als lange gesund im Zölibat zu leben und lieber eine kluge, mittelhübsche Partnerin haben (79 Prozent) als eine strohdoofe Superattraktive. (Wir Frauen haben natürlich mal wieder viel mehr Tiefgang: Lediglich 5 Prozent würden sich für die hübsche Dumpfbacke entscheiden).

Auch die US-Glamour sorgt für jede Menge intersexuelle Verständigung: The Annual Man Issue (Februar 2009) klärt uns auf, was Männer denken, wenn sie mit uns Pornos schauen (Diese Länge ist doch nicht normal, hoffentlich will sie das jetzt nicht nachmachen, hört sie jetzt bitte endlich auf, über die Darstellerin zu lästern, das ist ein Porno, keine Topmodel-Sendung)

Noch mehr Weisheit können Sie ja hier nachlesen. Ich hab ja Urlaub, wissen Sie – Noah, Udo und Mohammed warten nicht so gern!

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Theresa

“auf Myspace haste besser ausgesehen”

Ich persönlich lauf ja lieber in Tütü und High Heels den Wiener Gürtel (Wikipedia says: Bordellmeile!) runter, als mich länger als zwingend nötig auf myspace aufzuhalten: Die Ladies auf der Straße werden fürs Arsch und Titten zeigen wenigstens bezahlt und hinterherhupen und -gröhlen ist doch insgesamt irgendwie ehrlicher als eine orthographisch höchst zweifelhafte Variation des immerselben Themas:

“Hey…schöne Fotos…was machst denn heute noch?”

Aber hey; schöne neue Datingwelt – don´t knock it ´till you´ve tried it! Sollten Sie also nichts besseres zu tun haben/ nicht so gern aus dem Haus gehen/ mal schauen wollen was sich da draußen so alles tummelt, es gibt gute Neuigkeiten!

Der amerikanische Onlinedatingservice OK Cupid hat in einer ziemlich umfangreichen Studie herausgefunden, wie das Profilfoto aussieht, mit dem man im Weltnetz wirklich was abgreift.

Dabei wurden 7000 Bilder anhand von drei Kriterien analysiert: Gesichtsausdruck, Grad der Nacktheit und Kontext, in dem das Foto entstanden ist.
Für Sie elegant kurz zusammengefasst: Der goldene Schnitt des Onlinedatings.

Lächeln ist ja immer gut, sagt man so. Denkste! Lippen schürzen und die Kamera um einen Lolli anbetteln, Ladies! Bei Männern sieht die Sache genau anders aus, nämlich: mysteriös, bitteschön. Mit einem leichten Lächeln um die Mundwinkel. Die Augen auf einen Punkt in der Ferne fixiert, der vermutlich irgendwas mit einer extrem prägnanten Lösung des Nahostkonflikts zu tun hat.

Sie ahnten es sicherlich bereits: Titten und Arsch sind nie verkehrt. Selbiges gilt für Waschbrettbäuche – sofern sie sich als solche titulieren lassen können.

Doch obacht, jetzt wirds schockierend: Der klassische myspace-Shot, sprich ein Selbstporträt fotografiert von schräg oben mit kuhäugigem Gesichtsausdruck, nennen wirs doch schlicht “Blowjobperspektive”, kommt tatsächlich am besten an.

Das also wollen Männer. Puh. Lust auf noch mehr Klischees? Die Kollegen vom Spreeblick haben gemäß OK cupid´s Statistiken den perfekten Mann entworfen. Er ist knackig, leicht bekleidet, UND: voll süüüüüß, er mag Tiere!

Während er so versonnen sein Pony streichelt, erfindet er ein Mittel gegen Krebs. Ganz bestimmt.

Nebenbei fällt mir übrigens grad auf, dass OK Cupid mir Männer aus meiner Stadt empfiehlt…Gar nicht mal so übel Baby!

Ich bin dann mal weg. Meine Webcam anhimmeln. Leiht mir noch wer sein Babyhaustier?

via: Spreeblick

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Anja Braun

Schulmädchen-Report

Was heute unfreiwillig komisch klingt, kennen viele noch aus ihrer Jugend: die vielen Krankheiten, die angeblich durch Selbstbefriedigung hervorgerufen werden. Wieviele Schuldgefühle und Vorurteile noch auf dem Thema lasten, möchten wir mit unserer Umfrage herausfinden – bis Ende dieser Woche können Sie noch teilnehmen.

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Theresa

Pfadfinderhumor

Es gibt ja Monate, da bleibt man besser im Bett. Weil einem das meist erst ex post ante oder zumindest viel zu spät auffällt, brauchen wir Kompensation, Liebe, Trost und Hoffnung auf bessere Zeiten.

Die katharsische Heilwirkung von niedlichen kleinen Tieren und der Dokumentation dessen, was sie alles niedliches kleines tun, dürfte inzwischen kommunikationspädagogisch und/oder empirisch hinlänglich belegt sein.

Aber nach dem achtunddreißigsten rülpsenden Mopswelpen auf der Facebookwall verlangt unsere von verstümmelten Erdbebenleichen gebeutelte Seele nach härterem Stoff.

Sagt die eine Extrawurstsemmel zur anderen, ist dir auch so fad? Sagt die andere, nein ich hab ein Gurkerl drin.

Den fanden Sie heimlich lustig? Dann können sie sich sicher auch über Things that are doing it freuen.
Ein ganzer Blog voller Bilder von Gegenständen, die aussehen als hätten sie Sex.

Wilde Bäume, Tittenpilze und degeneriertes Penisgemüse, soweit das Auge reicht.
Und Sie lächeln jetzt auch mal, bitte. Danke.

via: SUNfiltered

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Gerade kommentiert

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