1 Kommentar

  1. Wirklich großartig geschrieben – und ein großer Fortschritt, dass sich die Idee einer Sexualbegleitung weiter durchsetzt.

    Allerdings sollte nicht ausgeblendet werden, dass der Übergang zur Prostitution fließend ist. Die hohen Standards des Herrn Sandfort müssen wirklich gelebt werden, um einen Unterschied zur konventionellen Sexarbeit zu bewirken. Gleichfalls darf die Sexarbeit von der Sexualbegleitung nicht in eine Schattenecke gerückt werden; beide Branchen sollten kommunizieren – nur so wird die bezahlte Liebe irgendwann menschenwürdig.

    Wer prüft individuell nach, ob keine Ausbeutung des schwachen, fast wehrlosen Klientel geschieht? Das Machtverhältnis zwischen Sexualbegleitung und Behindertem scheint doch sehr ungleich zu sein.