Das aktuelle Feigenblatt

Unsere Haut vermittelt den Reiz der Berührung, trägt die Schönheit nach außen. Seidenweiches Kopfhaar gilt als Kennzeichen hinreißender Weiblichkeit – doch muss der Körper wirklich haarlos sein? Das neue Feigenblatt mit hautnahen, haarigen und leidenschaftlichen Geschichten und Bildern.
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Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Archiv: Veranstaltungstipps

Caroline

Marquis de Sade im Kraftwerk Vockerode.

Nachdem das beeindruckende Aktionstheater “Marquis de Sade” schon im letzten Jahr ca. 5000 Zuschauer begeisterte, inszeniert der Tänzer, Regisseur und Choreograf Gregor Seyffert wieder das Leben des politischen Denkers und Namensgebers des Sadismus, Marquis de Sade. Der Marquis untergrub die strenge Moral seiner Zeit, beschrieb sexuelle Fantasien nicht nur in seinen Romanen, sondern übertrug sie ins reale Leben, indem er sexuelle Macht- und Schmerzorgien feierte.

Das historische Industriedenkmal Kraftwerk Vockerode in Dessau dient als Kulisse für das bildgewaltige Spektakel, ein Gesamtkunstwerk aus Artistik, Tanz und Körpertheater. Musikalisch untermalt wird das Cross-Genre-Aktionstheater mit Musik des 18. Jahrhunderts, Punkrock und Industrial Music.
Die 75 Darsteller und 200 Mitwirkenden erwecken die Industriekathedrale mit einer Gesamtspielfläche von 24.000 Quadratmetern zu neuem Leben.

Marquis de Sade “Der Mensch ist ein schönes böses Tier” läuft vom 25.Mai bis zum 29.Juli.
Freitags von 18.00 – 20.45 Uhr; Samstags 19.00 – 21.45 Uhr und Sonntags 20.00 – 22.45 Uhr im Kraftwerk Vockerode, 06786 Vockerode, an der A9.

Anja Braun

Lehrstunde in Sachen Liebe

Der Monat Mai hat gerade begonnen – Zeit für eine neue Liebe, oder für frischen Wind in der Dauerbeziehung. Wer neugierig auf neue Spielarten der Sexualität ist, kann bei einem Abendworkshop in Berlin vielleicht lernen, wie er verborgene Wünsche in die Tat umsetzen kann.

“Wo stehe ich? Was vermisse ich? An welchen Punkten bin ich mir unsicher und warum? Wovon möchte ich mehr wissen? Welche Konflikte und Widerstände stehen mir im Weg und wie kann ich sie ausräumen?” Erotik-Coach und Veranstalterin des Erotischen Salons Silke Maschinger gibt Anregungen und neue Sichtweisen für Singles und Paare, Frauen und Männer. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr am Kurfürstendamm 72, Anmeldung und weitere Infos unter info@smoved.de.

Ich wünsche viel Spaß und freue mich über Berichterstattung!
Anja Braun

Anja Braun

Hannover ist sexy! Wirklich!

Die schönsten Veranstaltungen gibts in Hannover! Und zwar bei Liebhabereien, wo wir auch schon mal zu Gast sein durften.

Dort gibt es am 16. November um 19:3o “Erotische Geheimnisse aus 5 Jahrzehnten”.
Wieder dabei ist Pedro Prüser, Multitalent und Rampensau, diesmal in Gestalt von Herzensbrecher Don Pedro. Vor allem aber werden wir aufgeklärt: Vera B. liest aus “Hygiene der Liebe” die besten Tipps und Tricks aus Aufklärungstexten der 20er bis 60er des vorigen Jahrhunderts.

Das klingt doch sehr verführerisch! Unbedingt Karten reservieren – für 10 Euro inkl. Getränke unter 0511/473 99 74 oder bei den freundlichen Damen von Liebhabereien in der Knochenhauerstraße 5.

Mira

Pornos non-stop

Der Oktober wird heiß… zumindest in Berlin! Denn da finden sich im Oktober jede Menge dubiose Veranstaltungen begleitend zum ersten Pornofilm-Festival und zum 10-jährigen Jubiläum der Venus-Messe.

Auf dem Pornofilm-Festival werden Pornos von Künstlern aus aller Welt zu sehen sein: der bekannte US-Regisseur Todd Verow wird sieben seiner Filme vorstellen, genauso sind aber auch einige Filme aus Fernost zu bewundern, aus Japan und Singapur zum Beispiel, auch Frankreich ist vertreten. Jürgen Brüning, selber Porno-Produzent, hat ansonsten bei der Berlinale mitgeholfen und sich nun entschlossen sein eigenes Festival aufzuziehen. Heterofilme z.B. von Lars von Trier (siehe Interview in der neuen Feigenblatt-Ausgabe) werden ebenso vertreten sein, wie auch Schwulen- und Lesbenpornos.
Es werden sowohl “pure” Pornofilme, als auch Filme mit einem gewissen Kunstanspruch, à la “Baise moi” z.B., gezeigt.
“Die Pornoszene soll sich der alternativen Kunstszene öffnen – und umgekehrt”, diesem Anliegen will Jürgen Brüning mit seinem Filmfestival eine Plattform bieten.
Das Filmfestival wird vom 18.-25. Oktober stattfinden, absichtlich zur gleichen Zeit wie die “Venus”, Europas größte Sexmesse. Die Venus-Messe öffnet ihre Tore vom 19.-22.Oktober auf dem Messegelände unterm Funkturm. Es locken die Miss Venus Wahl, Pornostars stehen für Autogrammstunden zur Verfügung, und die spektakuläre Show-Bühne wird non-stop im Betrieb sein. Eine Tageskarte kostet um die 25 Euro.

Begleitend zur Messe und zum Festival werden jede Menge Partys, Workshops, Ausstellungen, etc. im Oktober stattfinden.

Viel zu tun für Sexbegeisterte …

Mira

Ein mysteriöses Schloß & ein Tango in Paris …

Am Freitag sollten Sie sich nichts vornehmen, denn Arte hat wieder einmal einen großartigen Themenabend anzubieten – diesmal unter dem Titel “Skandal & Leidenschaft”. Es geht um zwei der bekanntesten Erotikfilme: “Der letzte Tango in Paris” und “Die Geschichte der O.”. Beide Filme lösten zu ihrer Zeit einen Skandal aus, beide brachen die damaligen sexuellen Tabus – und wurden als Dank dafür zu Kultfilmen.

Der Themenabend beginnt um 23.30 Uhr mit einer Dokumentation zu Bertoluccis “Tango” . Der Film erzählt die Geschichte des Amerikaners Paul , der sich nach dem Selbstmord seiner Frau aus seiner existentiellen Leere in ein rein sexuelles Verhältnis mit der Französin Jeanne flüchtet. Der Kinostart 1972 markierte den Beginn der sexuellen Revolution, in Italien wurde der Film jedoch als pornographisch deklariert und jahrelang verboten.

Bernardo Bertolucci, die Schauspielerin Maria Schneider, der Kameramann Vittorio Storaro und die feministische Autorin Germaine Greer legen im Gespräch mit Serge July ihre persönliche Sicht des umstrittenen Films dar.

Geschichte der O. - ARTE F / © INA

Um 0.25 Uhr wird dann die Dokumentation über die “O.” gezeigt. Es ist 50 Jahre her, dass dieses erotische Meisterwerk veröffentlicht wurde. Es ist von einer Frau geschrieben, Dominique Aury, doch dieser Frau gelang es, mehr als 40 Jahre ihre Identität geheim zu halten.
Die Idee für diese Geschichte entstand während der langjährigen geheimen Liebesbeziehung zwischen Dominique und einem verheirateten Mann. Schon das Buch entfachte 1954 einen Skandal, 1955 wurde es dann ganz unerwartet mit dem Prix des Deux Magots ausgezeichnet – trotzdem wurde weiterhin versucht, es mit rechtlichen Mitteln zu verbieten. Auch die Verfilmung 1975 verursachte einen Skandal, diesmal jedoch von der feministischen Bewegung ausgelöst.
Die Intention dieser Dokumentation ist eine Beschreibung dieser faszinierenden Frau mit ihren zwei so entgegengesetzten Seiten. Berichte von Zeitzeugen und Archivmaterial über die Autorin und ihre Zeitgenossen wechseln sich mit Szenen aus der Romanverfilmung ab.

So, ich glaub das war das Wichtigste. Ich gebe Ihnen den Auftrag ,sich das eben genannte anzusehen, und mir in Form von Kommentaren davon zu berichten. Ich armer Praktikant kann mir leider keine GEZ-Gebühr leisten…

Also viel Spaß, und alle Menschen mit Fernseher können sich meines aufrichtigen Neides sicher sein,
euer Praktikant

Anja Braun

24 / 7 The Passion of Life

Verwöhnte Hotelierstochter trifft auf eine Domina – und entdeckt die dunklen Seiten der Lust. Das klingt klischeehaft, der Film ist es aber ganz und gar nicht. Denn Lady Maria ist keine kaltherzige Domina, und ihr SM-Studio ist kein Gruselkabinett der Abartigen. Es ist eine eigene Welt, deren Ängste, Wünsche und Rituale ganz einfach und nachvollziehbar sind.

24 / 7 The Passion for Life

Eva ist fasziniert und beginnt, nach neuen Spielarten der Lust zu suchen, die sich abheben von der biederen und sauberen Sexualität, die sie bisher kannte. In einem Swingerclub trifft sie Mike und hofft, in ihm einen “Reiseleiter der Lust” gefunden zu haben. Doch in ihrer Suche stößt sie an moralische und emotionale Grenzen.

Ein spannender Film, der mit großartigen Bildern Fragen aufwirft und Grenzen verschiebt! Leider nur mit wenigen Kopien und nur sehr selten gezeigt – ich hatte das Glück, bei der Niedersachsenpremiere dabei zu sein, mit anschließender Diskussion mit Hauptdarstellern und Regisseur. Hingehen, anschauen!
Website zum Film

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Anja Braun

Feigenblatt – Geschichten

Mit einer erotischen Soirée stellt sich das Feigenblatt am Mittwoch, dem 29. März 2006, in der Kleinen Freiheit vor.

Pünktlich zum Erscheinen der 3. Ausgabe, Thema “Was ist sexy?”, gibt es in dem erotischen Fachgeschäft für Frauen eine Veranstaltung mit Autoren vergangener und zukünftiger Ausgaben. Zwischen Massageölen und Korsagen lesen Xóchil und Herbert Braun Geschichten und Gedichte rund um die Sinnlichkeit. Für musikalische Unterhaltung sorgt Don Pedro mit seinen frivol- charmanten Liebesliedern.

Los gehts am 29.03.2006 um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 8,- Euro im Vorverkauf, Karten gibt es in der Kleinen Freiheit.

Kleine Freiheit – Erotik für die Frau
Hudtwalckerstraße 20; 22299 Hamburg
Fon:040-788 95 825 / Fax:040-788 95 826

Anja Braun

Liebhabereien unter dem Feigenblatt

Zu einer literarisch-musikalischen Soirée lädt das Feigenblatt zusammen mit Liebhabereien, dem Laden für Erotisches in Hannover am 22. März ein.

Sandra Niermeyer und Herbert Braun, zwei Autoren des Feigenblatts, lesen ungewöhnliche Geschichten aus dem Reich der Sinnlichkeit. Charmante und frivole Liebeslieder sind die Spezialität des Liedermachers Don Pedro. Freut euch auf einen anregenden Abend!

Wann?
Mittwoch 22. März 2006, Beginn 19.30 Uhr

Wo?
Liebhabereien, der Laden fuer Erotisches
Knochenhauerstraße 5
30159 Hannover
Fon 0511-4739974
Fax 0511-4739975

Karten
gibt es ab 1.03.06 bei Liebhabereien und nur im VVK für 10,00 €