Das aktuelle Feigenblatt

Leidenschaft, Verzückung und Seligkeit: Sex und Religion haben manches gemeinsam, sind sich aber oft spinnefeind. Das Feigenblatt geht dem Verhältnis zwischen Glaube und Lust auf den Grund und wirft einen Blick auf andere religiöse Traditionen.
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Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Archiv: Standard

Gulaim

Für einsame Stunden

Nachstellen auf eigene Gefahr!

via: this isn’t happiness

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Theresa

Schönste Ferienerlebnisse, Teil 2

Wissen Sie, was ein Camel Toe ist? Nein? Zum Glück gibt´s Wikipedia: Cameltoe oder auch Camel Toe (englisch wörtlich für „Kamelzehe“) bezeichnet in der amerikanischen Umgangssprache die Verformung der Kleidung im Schritt einer Frau, die bei sehr eng getragener Kleidung auftreten kann und einem „W“ gleicht
Danke.

Eine Problemzone, die vor allem die britische Frau beschäftigen dürfte, verwechselt sie doch gern Leggins oder auch Strumpfhosen mit einer reellen, tageslichttauglichen Unterleibsbekleidung. So ist es kaum verwunderlich, dass uns diese Anzeige auf dem Mädchenklo eines Londoner Pubs begegnete:

Optisch irgendwo zwischen Slipeinlage und den Plastikschabern die bei Enthaarungscreme dabei sind, hat man so wieder ein Teil, das man vor dem One Night Stand besser unauffällig in eine dunkle Ecke werfen sollte…oder lieber gleich was anständiges anziehen, dann gibt´s auch keinen Scheidenpilz!

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Gulaim

First Date Hell

Umso schlimmer das Date, desto mehr hat man zu erzählen – oder zu lachen. Und warum nicht andere daran teilhaben lassen? Rhodri Marsden sammelt Tweets von gescheiterten, peinlichen und skurrilen Dates:

„Met a bloke for what was supposed to be lunch. He told me he didn’t like what I was wearing and said I should go home and change.“

„One of my recent worst was when I went back to the guy’s place & he put ‘Top Gun’ on & recited it word for word. With ‘accents’.“

„Guy came to get me in his new Porsche. Before I got in, he put a towel on my seat because `girls can sometimes be sweaty down there´.“

via: www.firstdatehell.com

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Theresa

Schönste Ferienerlebnisse, Teil 1

Smooth Sailing am Plattensee auf der MS Clitoris! Danke Eva!

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Theresa

Extra Wiggle Room

“Das ist nicht unsere Zielgruppe”, war American Apparels knappe Antwort auf die Frage, warum man denn den Schulmädchenuniform-Faltenrock nicht in Größe L produzieren könne.

Das Unternehmen, das nebst dem ein oder anderen Mitarbeiter-Missbrauchsskandal auch für seine interessanten Anstellungskriterien bekannt ist, hat offensichtlich keinerlei Interesse daran, sein Hipstergewand an die normalgewichtige Frau zu bringen – L entspräche einer deutschen 40/42, die Durchschnittskleidergröße in den USA.

Zumindest bis jetzt: vor kurzem rief das Unternehmen mit großem Brimborium auf seiner Website dazu auf, sich als Übergrößemodel zu bewerben, für, tadaaah: Kleidung in Größe 40/42! Allein die Exotik, die “die neue Übergröße” umweht, wirkt eher beleidigend – doch auch beim Werbetext wurde sich gehörig im Tonfall vergriffen. So ist beispielsweise von “extra wiggle room” die Rede, zu Deutsch: “mehr Platz zum Rumschwabbeln”, dazu gibt es ein mehr oder weniger erniedrigendes Kandidatinnenranking – von “not quite” bis “XLent”.

Der 24jährigen Nancy Upton aus Virginia war die grausige Misswahl dann schließlich zu blöde: kurzerhand ließ sie sich von ihre Freundin in eindeutigen Posen ablichten: mit Essensbergen und einer Badewanne voll Ranchdressing: Ihr hätte einfach der herablassende Tonfall missfallen, mit dem American Apparel quasi den dicken Kindern erlaubt, auch mal mitzuspielen, erzählt sie im Interview mit Jezebel: And then, as corny as it sounds, it just occurred to me that based on their “Hey, come on, fatties, we want you to play, too” tone, wouldn’t it be kind of brilliant to respond in a, “Thanks for letting me play, just let me try put down the pizza, first” similar mocking tone. From there, I realized I knew a great photographer, I had a free couple of hours on Sunday and a little extra money in my pocket to drop on some ranch dressing and a chicken.Ich muss sagen, ich bin verliebt – und den Votern auf der AA-Homepage scheint es ähnlich zu gehen: ironischerweise hat Nancy mit ihrem kleinen Stunt nicht nur die Blogosphäre aufgemischt, sondern sich auch im PlusSizeModelcontest auf Platz 1 positioniert.
In ein paar Tagen wird die Siegerin offiziell bekanntgegeben – Nancy wird sich allerdings weigern, schreibt sie in ihrem Blog.

via: Tristan Taormino und Jezebel

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Gulaim

Sex Sells – Die Welt der Pornoindustrie

Nehmen Sie sich schon mal für den kommenden Samstagabend (17. September) nichts vor. Denn ZDFneo widmet sich ab 22:25 Uhr ausgiebig der “Welt der Pornoindustrie”.

Den Anfang macht eine Folge von “Herr Eppert sucht …”. Er findet einen Pornostar, spricht mit einer Darstellerin und deren Ehemann über Liebe und Treue und besucht eine Aussteigerin aus der selben Branche. Beim Besuch des Porno-Drehs “Gang-Bang” versucht Herr Eppert herauszufinden, was das mit Lust und Erotik zu tun hat. In “Wild Germany” reist Manuel Möglich diesmal durch die Geschichte des deutschen (!) Pornofilms. Ab 22:55 Uhr trifft er Mitwirkende aus vergangenen Tagen, Produzenten, Regisseure und Darsteller von heute sowie Sexkino-Betreiber.

Harry S. Morgan und Mirja Regensburg Für die ZDFneo-Reportage “Achtung, Selbstversuch! – Wie werde ich Pornoregisseurin?” versucht Schauspielerin und Comedian Mirja Regensburg um 23:30 Uhr herauszufinden, wie diese Branche funktioniert. An der Seite des renommierten, kürzlich verstorbenen Pornoregisseurs Harry S. Morgan schaut sie hinter die Kulissen – und startet als Praktikantin am Set einer Pornoproduktion.

Porno-Diva Amber (Julianne Moore) gehört zur "Familie" um Porno-Filmer Jack Horner - Copyright by ZDF und Warner Um Mitternacht zeigt der Digitalkanal den amerikanischen Spielfilm “Boogie Nights”, der in die Erotik-Branche der 70er und 80er Jahre entführt. Paul Thomas Andersons meisterliches Gesellschaftsporträt überzeugt mit einem herausragenden Ensemble um Burt Reynolds, Julianne Moore und Mark Wahlberg.
Weniger ernst – und weniger gut – dürfte es ab 2:30 Uhr werden: Zwei Filmstudenten planen in “I Want Candy” ihren ersten Porno-Dreh im heimischen Elternhaus. Für die Dreharbeiten gewinnen sie die amerikanische Sexbombe Candy Fiveways (Baywatch-Strandnixe Carmen Electra).
Falls Ihnen also bei Letzterem die Augen zufallen, halb so schlimm.

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Theresa

Feigenblatt und Nudiezine

Hätte das Feigenblatt eine rotzige kleine Schwester in den USA, die auf Tatoos und Indie steht, wäre es wohl das wunderbare Nudiezine.

Gemacht wird es von Aaron Diggers, den ich eigentlich über seinen inzwischen leider geschlossenen Musikblog kennengelernt habe – als Mann vieler Talente ist er anscheinend nicht nur Blogger, sondern auch Fotograf, macht Kurzfilme und nun auch dieses kleine, enorm feine Heft. Für Ausgabe acht hat er mich übrigens zu meinen Sexpertentätigkeiten interviewt – die ausführliche Version gibt es hier zu bestellen!

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Theresa

Whore´s Glory

Achtung: Michael Glawoggers neuer Film Whore´s Glory könnte Ihre Lust auf Sex für einige Zeit etwas mindern. Glawogger zeigt den Alltag von Prostituierten in drei Kulturkreisen und deren höchst professionalisierten Bordellen. Er zeigt das merkwürdige Machtgefälle, das entsteht, wenn Sex zur Ware wird, und die merkwürdigen Situationen, die daraus entstehen. Zum Beispiel in Baladesh, in der “Stadt der Freude”. Etwa 600 bis 700 Huren leben und arbeiten hier auf engstem Raum in einem riesigen Bordell. “Mutti, ein Kondom bitte!” – eine höchstens Vierzehnjährige hält die Hand auf, tauscht mit der Zuhälterin Geldscheine gegen Gummi und verschwindet mit ihrem Freier in einer klaustrophobischen Kammer.

„Es ist gut, dass es diesen Ort gibt. Normale Frauen könnten sich sonst nicht auf der Straße bewegen, ohne von uns Männern vor Geilheit zerfleischt zu werden“ erzählt ein Friseur mitte zwanzig, der selbst mindestens ein-bis zweimal pro Tag hingeht.

Es sind Szenen wie diese, bei denen einem schon mal etwas übel wird. Unbedingt sehenswert ist “Whore´s Glory” dennoch.

Das findet auch die Jury des Orizzonti-Filmpreis in Venedig, die Glawogger gestern mit dem Spezialpreis ausgezeichnet hat. In Österreich bereits angelaufen, ab 29.09. auch in deutschen Kinos.