Das aktuelle Feigenblatt

Frauen sind wunderbar - und manchmal auch sehr kompliziert. Das neue Feigenblatt versucht sich als Frauenversteher, zeigt Bilder der Weiblichkeit ohne Klischees, schreibt Liebeserklärungen in sinnlichen Geschichten - und sucht nach starken Gegenspielern für das wahre starke Geschlecht.
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Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Archiv: Standard

Theresa

Viagra für Frauen?

Egal ob sie sich, wie ungefähr alle, über die Vuvuzelas aufregen oder stattdessen darüber, dass jeder vierte Mann in Südafrika zugibt, schon mindestens eine Vergewaltigung begangen zu haben – Gründe für Unlust gibt es zahllose.

Doch egal ob der Abwasch, Sorgen oder hormonelle Beschwerden der Grund sind: Das klassische jetzt nicht Schatz heißt jetzt Weibliche Sexuelle Dysfunktion und wurde als neue Krankheit kategorisiert. In der Tat muss man sich fragen: Ist diese Klassifizierung ein großartiger Schritt in Richtung mehr Verständnis für den weiblichen Körper und sein Zusammenspiel mit der Psyche? Oder handelt es sich lediglich um einen geschickten Coup der Werbewirtschaft?

Wie dem auch sei: zur Entdeckung der Krankheit soll jedenfalls praktischerweise bald ein Heilmittel hinterhergeschickt werden: das “rosa Viagra” war ursprünglich als Antidepressivum konzipiert – sein Wirkstoff Flibaserin wirkt wie die meisten Psychopharmaka an den Serotoninrezeptoren im Gehirn. Als solcher erwies er sich als absolut wirkungslos, doch die Patientinnen stellten fest, dass durch die Einnahme ihr Lustpotential erheblich stieg.


(Das Bild stammt übrigens aus dem Bildband “Players” von Rick Day – yum yum)

Die Story kommt einem irgendwie bekannt vor – auch das “klassische” Viagra war ursprünglich gegen Herzprobleme konzipiert worden. Bei den Testpersonen des “rosa Viagra” stiegen die befriedigenden (schön, dass das extra erwähnt wird, Qualität vor Quantität und so) Sexualkontakte jedenfalls signifikant an – von 2,8 auf 4,5 pro Monat. Im Gegensatz zum klassischen Viagra muss die Frauenpille täglich eingenommen werden um zu wirken – bislang bekannte Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Erschöpfung und Angstzustände.

Ein weiterer Unterschied zur blauen Pille: Viagra wirkt, wenn Männer wollen, aber nicht können – Flibaserin dagegen bei Frauen, die nicht wollen. Dass zeigt einerseits (wir ahnten es alle bereits) dass bei Frauen die Lust im Kopf passiert – und andererseits, dass das “rosa Viagra” genau dort wirkt.

Und das ist doch irgendwie gruselig. Oder was denken Sie?

via: Brigitte und Zeit

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Theresa

Anstoß

Ist diese WM jetzt ein Grund zum Freuen? Seit wann muss man sich eigentlich als Frau für Fußball interessieren? Und reicht es nicht, dass wir “Lena” sind? Der Fernsehsender ChannelTwo hätte da noch ein, zwei Vorschläge zum Zeitvertreib parat:

Und das vier Wochen am Stück? Kann ich Channel Two verklagen, wenn ich danach an Karpaltunnelsydrom leide? Viel Spaß beim Public-Viewing-Baggern, beim Trösten trauender Verliererfans und beim Juhuu-Toor!-Knutschen. Was ich in der Zwischenzeit mache, wissen Sie ja.

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Theresa

Werbung, Werbung, Werbung

Wir unterbrechen das Unterhaltungsprogramm an dieser Stelle für ein bisschen erotische Verbraucherinformationen, beispielsweise das ui-wie-tolle Ipad, mit dem sich ab sofort die Appelnerds digitale Bohème im Kaffeehaus noch besser aufreißen lässt.

(Weitere bahnbrechende Funktionen dieses halsverrenkungsfördernden Geräts sind mir bis dato übrigens vollkommen unklar, aber ich lasse mich da gern aufklären). Steve Jobs hatte jedenfalls tolle Nachrichten, nämlich: Freedom from Porn, eine pseudohippe Umschreibung für: Zensur. Zum Glück gibt es lustige Menschen, die adBusting betreiben, wie neulich in Berlin am Rosenthaler Platz, wo die Ipad Werbung in der UBahnstation mit zu den Bildunterschriften passenden Pornofotos überklebt wurden.

Wem das noch nicht höhö genug ist, sei das folgende nicht-Victorias-Secret-Video ans Herz gelegt, das sich über US-Amerikanische Fernsehsender mokiert, die sich weigerten, Spots für Plus-Size-Unterwäsche von Lane Bryant auszustrahlen, Begründung: Zu aufreizend.

Und jetzt noch etwas halbwegs sinnvolles, der Erste Hilfe Kurs vom Führerschein ist schließlich auch nicht mehr so omnipräsent wie er vielleicht sein sollte. (Achja, das ist Unterwäschewerbung – für alle, denen es jetzt nicht gleich so aufgefallen wäre.)

Super Sexy CPR from Super Sexy CPR on Vimeo.


Wieder was gelernt.
Eine wunderschöne Woche!

via: Johannes P.Osterhoff , Pimpettes und Intim Report

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Theresa

Geist ist geil

Doesn´t every guy want to see a girl on her knees scrubbing the bathroom floor with a toothbrush while wearing lingerie? will die Maxim wissen, und Audrina Patridge sicherlich auch.

Es gibt sie ja, diese Momente, die Mut machen – zum Beispiel dann, wenn Collegejungs ihre Klolektüre verschönern – what I like in a Lady (Zweimal klicken, dann wirds auch ohne Fernglas lesbar).

I´d like to see a girl in her study, proof-reading her just-completed astrophysics thesis while sipping earl grey tea in her tweed sweater and modest conservative plaid pencil skirt. Unffff.

Danke, Jungs. You made my day.

via Jezebel

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Theresa

Stöhnen für die Kunst

“Onanie, verlass mich nie” soll angeblich Heinrich Heine gesagt haben. Auch wenn man meinen könnte, wir das Thema inzwischen hinreichend erforscht, hier noch ein interessantes Fundstück zum Thema Selfmade-Sex und Schmuddelfilm.

Der Videokünstler und Photograph Robbie Cooper versucht in seiner “Immersion”-Serie zu erfassen, inwieweit Menschen von digitalen Realitäten überprägt werden. Nachdem er 2004 eine Photoserie von Online-Avataren und ihren Offline-Alter Egos veröffentlichte, filmte er 2008 Kinder beim Zocken gewaltverherrlichender Videogames. (Sehr sehenswert)

Für die letztjährige “Wallpaper”-Ausgabe zum Thema Sex portraitierte Robbie Cooper Menschen unterschiedlichen Alters und sexueller Orientierung zum Thema Pornographie.

Das Ergebnis ist teils überraschend, teils ästhetisch und stellenweise sehr intim: Cooper geht nicht nur darauf ein, wie die Interviewten erstmals Zugang zu Pornographie hatten und wie sie dadurch in ihrer sexuellen Entwicklung beeinflusst wurden, sondern filmt auch, was mit ihnen passiert, wenn sie einen (zuvor selbst ausgewählten) Film ansehen.


Viel Spaß beim Voyeur spielen – hier gehts zum Film: Immersion-The Porn Project

via: Sex in Art auf Facebook

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Theresa

Traummänner

Geneigte LeserInnenschaft, ich weiß ja nicht wie´s Ihnen geht, aber: Ich mag Männer.
Ich mag die Geräusche, die sie morgens beim Aufwachen machen, ich mag ihre Lernfähigkeit (NSFW, aber meiner Meinung nach Pflichtlektüre für den Aufklärungsunterricht), ich mag Bärte und am allerliebsten mag ich es, wenn Männer niedliche Dinge tun, bei denen sie großartig aussehen.

Dass das nicht nur mir so geht, können Sie herausfinden, wenn Sie “Guys with Iphones” in die Suchmaschine ihres Vertrauens eingeben. Wenn Sie das am Arbeitsplatz tun wollen, ist das dann hinterher nicht meine Schuld.

Bleiben wir also bei purer, destillierter Niedlichkeit: Bei Männern und Muschis. Ein Blog über niedliche Männer und niedliche Miezis – wozu das denn? Because there is a serious shortage of cute Boys with Cats, wie auch die Autorin des Blogs feststellen musste.

Das sind übrigens Luca und Andy, die sich eine ganze Woche lang nicht gesehen haben. Falls Sie mehr so der Hunde-Mensch sind, googlen Sie Hot Guys holding cute Puppies (und machen Sie sich selbst ein Bild davon, ob diese Seite nun rassistisch ist, wie Kommentator/in A.B. meint)

Und allen, die jetzt noch keinen epileptischen Zuckerschock inklusive symptomatischer Grunz- und Quietschgeräusche erlitten haben, seien Typen mit Bart, die Cupcakes essen ans Herz gelegt.

Sinnfrei, aber komplett existenzberechtigt. Traummänner, bleibt so schön. Die Welt braucht euch.

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Theresa

Echte Kurven, Teil Drei

Tja, Zeiten ändern sich – Schönheitsideal anno 1922.

via: Echte Männer stehen auf Kurven, nicht auf Knochen

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Theresa

Christinas Vagina

Voller Begeisterung Entsetzen hab ich eben festgestellt, dass es in diesem Blog schon ganze zwei Artikel von mit und über Britney Spears gibt – um der geneigten Leserschaft nun auch noch Frau Aguilera aufs Auge zu drücken.

Aber hey – kann ich was dafür, wenn Miss Dirrrrty ein Lied über Oralverkehr, nein pardon jetzt kommt das Besondere: Cunnilingus – vom Stapel lässt?
Viel Spaß beim jetzt – schon – Sommerhit der Herzen, äh, Vulvas – und sagen Sie hinterher in der Dorfdisco, wenn die minderjährigen Nachwuchsfräuleins das mitkreischen, nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

Während wir diesen Ausbund an poppiger Catchyness mal auf uns wirken lassen, ein paar Anmerkungen am Rande zu den Lyrics:

“All the Boys think it´s cake, when they taste my – woohoo – you don´t even need a plate, just your face, ha!”

Äh ja, das passiert mir zugegebenermaßen auch ständig.

Weiter im Text: “I let you get a little closer, even though I ain´t supposed to” – denn Oralverkehr ist eine dirrty und verbotene Angelegenheit, die an anderer Stelle auch Aguileras Mama verbieten würde, wenn sie denn davon wüsste.

Zum Glück gibt es Alkohol: “I´m a little tipsy, play along with me”
Problematisch irgendwie, oder?

Besinnen wir uns also lieber auf das große Ganze, anstatt uns an den Details aufzuhängen. Das primäre weibliche Geschlechtsorgan ist ein wundervolles, höchst besingenswertes Sujet. Ja, geleckt werden ist super. (Auch nüchtern.) Ja, wir stehen drauf und sollten es einfordern, wie Männer das schließlich seit Jahrtausenden (oder so) tun. Woo-ho!

via: Naked Love

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Gerade kommentiert

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