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Feigenblatt Nr. 2 – Spiele
Liebesspiele, wilde Experimente und Spielzeuge stehen im Mittelpunkt des ersten Feigenblatts mit 64 Seiten und Rezensionsteil. Eiswürfel, Éclairs oder Zugfahrten – mit der nötigen Fantasie wird alles zum Spiel, bei dem die Spieler in neue Rollen schlüpfen und sich ausprobieren.
Im Heft:
- Blaue Abende
- Drastisch und detailliert beschreibt Sandra Niermeyer körperliche Ekstase. Doch trotz aller körperlichen Nähe bleibt die Erzählung beklemmend kalt und distanziert.
- Chic ist dein Rock
- Lars-Arvid Brischke flirtet in seinem Gedicht frühlingshaft leicht mit einer Rockträgerin.
- Heidelberg-Paris
- Was nachts in einem engen Zugabteil zwischen zwei Menschen passieren kann, die kein Wort miteinander gesprochen haben, weiß Ulla Michelbach zu erzählen.
- Weiter Flieder
- In sommerlicher Hitze begegnen sich zwei Fremde. Ganz ohne Berührungen, nur mit Worten, entwickelt sich vor der sachlichen Kulisse einer Bibliothek ein gewagtes, faszinierendes Spiel.
- Die Liebe ist ein Dreieck
- Ein Roman. Auf gut tausend Zeichen. Von Daniel Klaus.
- Freundschaftsbande
- Als erste von drei Frauen erkundet Claudia Grundschok in ihrer Erzählung die Lust an Unterwerfung. Ihre Hauptfigur lässt sich in einer durch Fesseln erzwungenen Passivität ganz fallen.
- Was geschah mit dem Schokoladen-Éclair?
- Eine wilde Phantasie lässt Marija Vella entstehen, an der ein Mann, eine Frau, eine Kerze und ein Schokoladen-Éclair beteiligt sind.
- Fesselspiele
- Jennifer Schreiner erzählt aus Sicht eines Mannes, der seine gefesselte Partnerin quälend langsam stimuliert.
- Sextext
- Die Jugendsünde eines Feigenblatt-Redakteurs.
- Spielzeug für die Großen
- Suse und Martin haben einige Sexspielzeuge am eigenen Leib ausprobiert und nehmen kein Feigenblatt vor den Mund.
- Spielzeug
- Auch die Heldin von Gundela Patricia Kollers kleiner Geschichte hat sich an Spielzeug versucht, allerdings mit zwiespältigem Erfolg.
- Sozialistische Spiele
- Humorvoll und zugleich erbarmungslos führt Jan Wybicki die Absurdität des Sozialismus anhand einer Obsession vor.
- Lyrikperle, präsentiert von Lyrikmail.de
- Diesmal mit einem frivolen Gedicht von Heinrich Heine.
- Kunststück: Peter Paul Rubens
- Aus einem heiteren Spiel von Faunen und Nymphen wird blutiger Ernst.
- Aus dem Leben eines Feiglings
- “Der Feigling” schleicht sich verstohlen in einen Sexshop – und erlebt dort, wie nicht anders zu erwarten, traumatische Dinge.