Das aktuelle Feigenblatt

Leidenschaft, Verzückung und Seligkeit: Sex und Religion haben manches gemeinsam, sind sich aber oft spinnefeind. Das Feigenblatt geht dem Verhältnis zwischen Glaube und Lust auf den Grund und wirft einen Blick auf andere religiöse Traditionen.
Jetzt reinblättern ...

Über Feigenblatt

Die schönste Zeitschrift für die schönste Sache der Welt - mit Kurz­ge­schichten, Essays, Aktfotografien und aktuellen Rezensionen. Das erotische Kultur­magazin für sie und ihn – alle drei Monate zu einem neuen Thema.

Theresa

Innocent, in a way

Pornodarstellerin Belladonna wird einigen schon aus der angenehm unverherrlichenden Doku 9to5-Days in Porn ein Begriff sein – von einer ganz anderen Seite zeigt sie der spanische Maler Alberto Mielgo. Sanft, schüchtern, ungeschminkt, innocent, in a way eben. Das fertige Bild gibt´s hier zu sehen, und auch die Doku über seine Entstehung ist ganz unbedingt Fullscreen-sehenswert – denn auch der Herr der Schöpfung malt gerne halbnackig, und das schadet in diesem Fall echt kein bisschen.

Und dann kommen auch noch lauter kluge Sachen raus aus seinem sexy Mund: Why are my paintings shocking? They are just relaxed people…naked people, they are showing their vaginas. But what is a vagina, man ?… It’s the most important tool in life.

Nom nom nom…wohl bekomm´s!

Innocent, in a way. from alexis wanneroy on Vimeo.

via jetzt.de topsexliste

mag ich! (1 Besucher gefällt das)
Feigenblatt Magazine online bestellenFeigenblatt abonnieren
Theresa

Religion is like a Penis.

Whoops – böse, aber so sehr wahr. Klick aufs Bild für noch mehr Blasphemie.

Gefunden beim wunderbaren Aaron, der das wunderbare Nudiezine macht, für das er mich vergangenen Sommer interviewt hat. Und ja, wer Feigenblatt #26 – Oh Gott! noch nicht besitzt, kann sich still ein bisschen schämen – und sich dann trollen und es ganz schnell hier bestellen.

mag ich! (1 Besucher gefällt das)
Theresa

Mund abwischen, weiter machen

Kinder, was für eine Woche. Letzten Sonntag lag meine innere Göttin mit Gurkenscheiben auf den Augen und Gin Tonic in der Hand in einer dunklen Ecke und hat sorry seems to be the hardest word gelallt. Ich war an dem Punkt wo ich dachte, jetzt kann mich nichts mehr umhauen – und dann habt ihr mich umgehauen.

Danke für eure Klicks, eure Likes, eure aufmunternden Kommentare. Danke für virtuelles Schulterklopfen, für Liebeserklärungen und für Interviewanfragen. Danke für ich hatte Tränen in den Augen, danke für Du bist die schönste Dummheit, die ich nie begangen habe. Danke für Einladungen zum Trinken, in eure Städte, euer Herz. Wenn es eins gibt was mich jedes einzelne Mal wieder fassungslos macht, ist es Freundlichkeit von (völlig) Fremden. Und das ist gut zu wissen: dass ich nie aufhören werde, mich in kleine Gesten ein bisschen zu verlieben – und dass das, was ich bereit bin zu geben, irgendwo ankommt. Ich hab keine Lust, meine Gefühle in ein Kellerabteil zu sperren, ihnen alle zwei Wochen ne Tiefkühlpizza hinzuwerfen und sie zu zwingen, mit ihren Gefühlsgeschwistern dreiäugige Babys zu machen.

Ehrlich zu sein ist auch einfach so viel witziger – und wer von euch Rackern hat meinen Post von Dienstag dem Bildblog empfohlen? Meld dich, ich geb dir ein Bier aus. Ja, auch ein großes. So wurde das, was ich da mit noch mindestens 6 von 13 Prosecco-Umdrehungen im Blut in der Stunde vorm Pizzafrühstück so rausschneuze, am nächsten Tag einer der sechs lesenswertesten Artikel des Tages, womit sich die potentielle Leserschaft mal ganz spontan verdreitausendfacht hat.

Ja, hätt ich gewusst, dass ich Mittwochfrüh zwei Zeilen unter seiner Eminenz, dem durchlauchten Herrn Lobo zitiert werd, hätt ich mir Dienstag zumindest mal die Haare gemacht – oder auch Mutterns wertvolle Literaturtips mal ernster genommen.

Fad wird es jedenfalls erst mal nicht – But everybody knows/ That a broken heart is blind. Schön wieder ein bisschen blinzeln zu können. Und dann euch zu sehen dabei.

Bild via art fucks me

mag ich! (5 Besuchern gefällt das)
Theresa

Darum ist das so. Like, really?

Vielleicht liegt´s an mir. Vielleicht hab ich die vergangenen Monate einfach ein paar Mal zu oft gehört, was an mir schlecht ist und lieber anders werden sollte. Vielleicht ist es auch diese übertriebene Häufung von grandios generalisierenden Heulsusenartikeln, mit denen wir momentan überschwemmt werden.

Am Anfang schuf Nina HPauer

Den ganzen Beitrag lesen ...
Theresa

How to be alone, Pt.2

Liebste Leserschaft,

meine Abstinenz hier im Blog hat einen ebenso einfachen wie deprimierenden Grund: ich fühle mich gerade weder in der Lage noch in der Position dazu, hier Sexpertinnenweisheiten rauszuhauen. Denn auch, wenn das hier kein Blog ist, in dem ich mein Frühstück poste, und darüber, wie mein Nagellack zur

Den ganzen Beitrag lesen ...
Anja Braun

Feigenblatt bei “frau tv”

Heute Abend bin ich in einem Beitrag bei frau tv zu sehen. Darin erzähle ich in einem Bericht über Selbstbefriedigung von den Ergebnissen unserer Umfrage zum selben Thema vor zwei Jahren.

frau tv
Donnerstag, 19. Januar um 22 Uhr im WDR Fernsehen
Wiederholung am Montag, 23. Januar um 11:30 Uhr

Den ganzen Beitrag lesen ...
Theresa

Extremsport

Ist das hier ein Fake?

NEUN Stunden Masturbieren? Und was macht man dann sonst so, also den restlichen Tag?

mag ich! (7 Besuchern gefällt das)
Den ganzen Beitrag lesen ...
Herbert Braun

Feigenblatt 26 “Oh Gott!”

Feigenblatt-Cover Sex ist Sünde – diese Auffassung ist noch immer tief in unserer Kultur verwurzelt. Wie beeinflusst das unser Begehren? Schließen sich Lust und Glaube wirklich aus? Und wie sieht es anderswo auf der Welt aus?
Über Lust, Schmerz und katholischen Glauben schreibt Atma Pöschl, die diese schwierige Beziehung aus eigener

Den ganzen Beitrag lesen ...